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"Der alte Buchdruck und die neuen Medien"

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Der alte Buchdruck  ... Johannes Gutenberg hat ums Jahr 1440  die beweglichen und wieder verwendbaren Blei-Lettern erfunden,  mit denen Texte gesetzt werden konnten und auch heute noch gesetzt werden können.  Ebenfalls erfunden hat Gutenberg die sogenannte Spindeldruckpresse, mit der seine gesetzten Werke gedruckt wurden und die dadurch eine wesentlich grössere Verbreitung fanden, als es mit den bis dahin von Hand gefertigten Abschriften möglich war. Eine nachgebaute Spindeldruckpresse, auf der heute noch gedruckt wird. Auf Pressen nach diesem Prinzip druckte Gutenberg seine Werke. Mit dieser revolutionären Erfindung setzte Gutenberg einen Meilenstein für die Information und die Wissensvermittlung von breiten Bevölkerungskreisen, mit Einfluss bis in die heutige Zeit mit unserer temporeichen, schier keine Wünsche offen lassenden und auf IT basierten Kommunikationskultur. Nachdem Bleisatz und Buchdruck rund 550 Jahre nach der Erfindung in den Druckereien abgelöst wurden durch elektronisc

"Der alte Buchdruck und die neuen Medien": Radio

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"Der alte Buchdruck und die neuen Medien" Radio srf , 13. November 2019 Der 37jährige Dafi Kühne aus dem glarnerischen Näfels arbeitet in seiner Druckerei ausschliesslich mit alten Buchdruckmaschinen. Ein Beweis dafür, dass der alte Buchdruck auch in unserer heutigen Zeit noch lebensfähig ist  und junge Menschen zum kreativen Arbeiten begeistern kann. Radio srf sendete am 13. November 2019 einen Audio-Beitrag über Dafi Kühne und seine Motivation und seine Begeisterung, im 21. Jahrhundert kreativ mit "dem alten Buchdruck" zu arbeiten. Klicken Sie unten und hören Sie selbst: Dafi Kühne  ist mit seiner Druckerei vertreten (s. Bild unten) im  Verzeichnis Werkstätten und Museen für Bleisatz und Buchdruck in der Schweiz (PDF) Die Informationsseite über Dafi Kühnes Druckerei. Viel Spass beim Hören und Lesen Gilde Gutenberg

"Der alte Buchdruck und die neuen Medien": Video 1

"Der alte Buchdruck und die neuen Medien" Fernsehen srf, 1976 Der 6-Minuten dauernde Film zeigt einen Abschnitt im Wandel des Buchdrucks im Jahr 1976, also vor genau 45 Jahren. Zum Film: unten klicken. Anhand des Zeitungsdrucks werden sehr anschaulich die Entwicklungen vom Handsatz aus dem Setzkasten bis zum damaligen Stand der Computertechnik gezeigt. Interessant ist auch der Blick auf die IT-Hardware:  Wenn man die Grösse des Computers im Film in Vergleich setzt mit den Hardware-Abmessungen von 2021, zeigt sich deutlich, wie weit wir in 45 Jahren Computer-Technik gekommen sind. Für Angehörige der Druckereibranche mag die eine oder andere wehmütige Erinnerung anklingen. Allen - ob branchenkundig oder nicht - zeigt der Film deutlich, wie schnell das alte System von der modernen EDV abgelöst wurde. Denn: Einige Zeit  nach diesem Film von 1976, ab anfangs der 1980-er Jahre, wurden die Grundausbildungen aus der Branche, z.B. für den Schriftsetzer- oder Buchdrucker-Beruf nicht me

"Der alte Buchdruck und die Neuen Medien": Video 2

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Der alte Buchdruck und die neuen Medien  arttv.ch, 13. April 2019 Seit dem Gründungsjahr 2013 betreibt der junge Verein Weiss- und Schwarzkunst mit grossem Engagement die Druckwerkstatt Hochdorf, wo das motivierte Team mit den Techniken des "alten Buchdrucks" im hyper-modernen 21. Jahrhundert aktiv und kreativ arbeitet. Es ist erstaunlich, was hier alles geboten wird. Überzeugen Sie sich selbst, klicken Sie auf das unten stehende Video: Der Verein Schwarz- und Weisskunst mit der Druckwerkstatt Hochdorf ist im Verzeichnis Werkstätten und Museen für Bleisatz und Buchdruck in der Schweiz (PDF ) vertreten. Viel Spass beim Anschauen und beim Lesen. Gilde Gutenberg

Corona sei Dank: Unterhaltsamer Müssiggang

Zürich, im Februar 2021  Liebe Gilde-Gutenberg- und andere Freundinnen und Freunde An dieser Stelle sei nicht auch noch über Corona gelästert und gewettert. Die unangenehmen Seiten gehen mittlerweile wohl allen mehr oder weniger auf den Wecker. Was tun? Wir haben durch die Einschränkungen auch mehr Zeit zur Verfügung. Und nun: auf bessere Zeiten warten und Jammern? Nein, zwischendurch kann man doch auch mal den unterhaltsamen Müssiggang pflegen, beispielsweise in alten Zeiten schmöckern und sich amüsieren an den Geschichten von damals. Das habe ich mir überlegt, als die heitere Geschichte "Das Buchdruckervolk" - gesetzt in  Fraktur von Gilde-Gutenberg-Mitglied Dedica - auf meinem PC landete. Da kam mir in den Sinn, dass mir Gilde-Gutenberg-Mitglied Columbian vor einiger Zeit das Stoss-Seufzer gen Himmel  sendende Gebet eines Buchdruckers  aus dem Jahr 1733 zugeschickt hatte. Ausserdem kramte ich in meinem Unterbewusstsein nach einem Setzer-Vers, den ich mal gelesen hatte. Ich