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"Auch hier fehlte das Frontispiz"

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Liebe Gilde-Freunde und -Fans "Das Frontispiz ist eine dekorative und informative Abbildung in alten bibliophilen Werken, die sich auf der zweiten, dem Titelblatt (S. 3) gegenüberliegenden Seite eines Buches befindet. Es ist in der Regel auf die Rückseite des Schmutztitels eines Buches gedruckt (Quelle: Wikipedia). So weit, so gut. Bibliophile Spezialisten brauchen wahrscheinlich diese Deutung nicht, andere (wie auch der Autor) sind unter Umständen für diese Ausdeutschung dankbar. "Auch hier fehlte das Frontispiz" ist ein Original-Zitat aus dem Kriminalroman "Tod zwischen den Zeilen" von Krimi-Altmeisterin Donna Leon . Diese hat den Roman in einer für Schwarzkünstler, Bibliophilen-Freunde und dazugehörende Fans spannenden Umgebung  eingebettet. In einer veritablen Bibliothek der Stadt Venedig wurden historische - und äusserst wertvolle - Bücher geschändet (Seiten herausgerissen) und auch gestohlen. In diesem Umfeld hat Kommissar Brunetti einen handfesten

Aktuell, Samstag, 4. Februar 2017: Offene Druckwerkstatt

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Auch im Jahr 2017 führt die Gilde Gutenberg die Tradition der Offenen Druckwerkstatt weiter. Immer am 1. Samstag im Monat sind Gäste herzlich willkommen! Am kommenden Samstag, 4. Februar 2017, von 14 bis 17 Uhr sind Mitglieder der Gilde Gutenberg vor Ort in der Burg Maur und demonstrieren den interessierten Besucherinnen und Besuchern den Umgang mit Bleisatz und Buchdruck. In der Druckwerkstatt der Gilde Gutenberg erfahren Interessierte viel Wissenswertes über die geniale Erfindung von Johannes Gutenberg. (Bild: Museen Maur).   Wir freuen uns auf neugierige Besucherinnen und Besucher und interessante Kontakte.   

Aktuell: Gilde-Stamm 26. Januar 2017

Immer am letzten Donnerstag im Monat (ohne Juli) treffen sich die Mitglieder der Gilde Gutenberg zum Stamm. Da sitzen wir in gemütlicher Runde zusammen und fachsimpeln über Gutenberg, über Gott und die Welt und was uns sonst noch bewegt. Das nächste Treffen: Donnerstag, 26. Januar 2017, ab 18.00 Uhr Ristorante Ciao / Luigi, Weinbergstrasse 26, 8001 Zürich

Im Paradies des Alphabets

Unter diesem Titel findet im Barocksaal der Stiftsbibliothek St. Gallen eine interessante Ausstellung über "Die Entwicklung der lateinischen Schrift"   statt. Die Stiftsbibliothek St. Gallen präsentiert anhand ihrer einmaligen Handschriftensammlung die Geschichte der lateinischen Schrift von der Antike bis zur Renaissance. Auf der Grundlage antiker Schriften entwickelte sich im Frühmittelalter eine grosse Vielfalt an regionalen Schriften. Unter Karl dem Grossen (gest. 814) fand eine Gegenbewegung statt, die zu einer Vereinheitlichung der Buchstabenformen führte. Vom 9. bis12. Jahrhundert war in weiten Teilen Europas die karolingische Minuskel gebräuchlich. Im Spätmittelalter zerfiel diese Einheit. Für prächtige Bücher verwendete man aufwendig gestaltete, kalligraphische Schriften. Im Alltags- und Geschäftsleben stand ein hohes Schreibtempo im Vordergrund. Deshalb entwickelten sich kursive Schriften mit vielen Abkürzungen. Aus heutiger Sicht blieb die Leserlichkeit ma