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Es werden Posts vom 2016 angezeigt.

Aktuell, Samstag, 7. Januar 2017: Offene Druckwerkstatt

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Auch im Jahr 2017 führt die Gilde Gutenberg die Tradition der Offenen Druckwerkstatt weiter. Immer am 1. Samstag im Monat sind Gäste herzlich willkommen!  Hier, im Reich von Setzkästen und Bleisatz erhalten Interessierte Einblick in die Geheimnisse der Schwarzen Kunst. (Bild: Museen Maur) Am kommenden Samstag, 7. Januar 2017, von 14 bis 17 Uhr sind Mitglieder der Gilde Gutenberg vor Ort in der Druckwerkstatt in der Burg Maur, um interessierten Besucherinnen und Besuchern Gutenbergs Kunst näher zu bringen. Wir freuen uns auf neugierige Besucherinnen und Besucher und interessante Kontakte.   

Europa feiert 500 Jahre Reformation - Zürich macht mit!

Die evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich startet 2017 mit den Feierlichkeiten zu "500 Jahre Zürcher Reformation". Von Freitag, 6. Januar, 10.00 Uhr bis Samstag, 7. Januar 2017, 19.00 Uhr findet in der Bahnhofshalle des Hauptbahnhofs Zürich ein Grossanlass statt. Im Mittelpunkt steht in der Bahnhofshalle eine Druckerpresse und eine Redaktionsstube: Passantinnen und Passanten sind eingeladen, am Druckprozess einer zeitgenössischen Kirchen-Postille teilzunehmen. Weitere Infos: www.zhref.ch

1517 - was war vor 500 Jahren?

Die Reformation nahm ihren Anfang 1517: Martin Luthers 95 Thesen, in denen er gegen Missstände beim Ablass und besonders gegen den geschäftsmässigen Handel mit Ablassbriefen auftrat, wurden am 31. Oktober 1517 als Beilage zu einem Brief an Erzbischof Albrecht von Mainz und Magdeburg erstmals in Umlauf gebracht. Unter Historikern ist nach wie vor umstritten, ob Luther seine 95 Thesen eigenhändig an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg genagelt haben soll. Die einen meinen ja, die anderen nein - Hauptsache, die Reformation war eingeleitet. Der Zürcher Drucker Froschauer startete durch 1517: In Zürich starb der Druckereibesitzer Hans Rüegger. Der seit zwei Jahren bei Rüegger beschäftigte Drucker Christoph Froschauer übernahm den Betrieb und heiratete in der Folge die Witwe Rüeggers. Als selbständiger Zürcher Drucker baute Froschauer seinen Betrieb zu einer stark beachteten und erfolgreichen Offizin aus. Die heutige Zürcher Druckerei Orell Füssli führt ihre Anfänge auf die Drucke

Es guets Nöis!

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Die besten Wünsche für ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2017 und weiterhin viel Freude mit Gutenberg! "Es gibt bereits alle guten Vorsätze, wir brauchen sie nur noch anzuwenden!" Blaise Pascal (1623 - 1662), frz. Mathematiker und Philosoph

Gute Präsenz in Frauenfeld

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Vom 4. bis 6. November 2016 fand in Frauenfeld die 13. Buch- und Druckkunstmesse statt. Während den drei Messetagen fanden zahlreiche Besucherinnen und Besucher den Weg nach Frauenfeld, um sich zu informieren, was die Aussteller an der beliebten Messe zu bieten hatten. Am Stand der Gilde Gutenberg wurde die Neuauflage des Verzeichnisses "Werkstätten und Museen für Bleisatz und Buchdruck in der Schweiz" präsentiert. (Bild: François Haeberli/Didot) Die Gilde Gutenberg war mit einem eigenen Stand vertreten, an dem die Neuauflage des Verzeichnisses "Werkstätten und Museen für Bleisatz und Buchdruck in der Schweiz" druckfrisch vorgestellt wurde. Die Broschüre fand grossen Anklang und es konnten viele spannende Gespräche geführt und interessante Kontakte geknüpft werden.  Ein interessiertes und neugieriges Publikum informierte sich über das vielfältige Angebot der Aussteller. (Bild: François Haeberli/Didot)  Direkt neben dem Stand der Gilde Gutenb

Eine Reise in den Süden

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  Eine Schar gut gelaunter Gildeaner machte sich am 7. Oktober 2016 auf die Reise in den Süden: Ziel war Mendrisio, unser Standort während der dreitägigen Reise. Mendrisio als Reiseziel ergab sich aus dem Umstand, dass dort Gilde-Freund Josef Weiss zu Hause ist und sein Atelier für handgemachte Bücher von A-Z betreibt. Der 1. Tag galt denn  auch dem Besuch von Josef Weiss' Atelier, wo wir mit vielfältigen Anschauungsobjekten und spannenden Gesprächen Einblick erhielten in das kreative Schaffen von Buchkünstler Josef Weiss, der mit grosser Leidenschaft das traditionelle Handwerk von Bleisatz, Buchdruck und Buchbinderei pflegt und so in einer modernen und hektischen Zeit qualitativ hoch stehende Druckerzeugnisse schafft. Atelier Josef Weiss         Handsatz                                         Handpressendruck                                         Handeinband   Josef Weiss erzählt dem aufmerksamen Publikum Geschichten zu seinen wertvollen Buch-Kunstwerken. (Bi

Buchkultur Zürich

Die Zürcher Buchantiquariate - August Laube Buch und Kunstantiquariat - Biblion Leonidas Sakellaridis - EOS Buchantiquariat Benz - Dr. Peter Bichsel Fine Books pflegen die schöne Tradition und führen jedes Jahr die Veranstaltungsreihe "Buchkultur Zürich" durch, zu der alle Buch-Interessierten eingeladen sind. Auch 2016 haben Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, in vier fundierten Vorträgen die Welt des Buches anhand von interessanten Spezialgebieten kennen zu lernen. Die vier Vorträge: Sensation in Farbe : Photochrom-Reisebilder um 1900 Referentin:     Dr. Daniela Wegmann Datum:           Mittwoch, 26. Oktober 2016, 19.00 Uhr Ort:                 Dr. Peter Bichsel, Fine Books                        Gerechtigkeitsgasse 2, 8001 Zürich J.J. Scheuchzer: seine Überlegungen zur Existenz der Drachen Referent:         Prof. Dr. Paul Michel Datum:           Mittwoch, 2. November 2016, 19.00 Uhr Ort:                 EOS Buchantiquariat Benz                    

Aktuell: Gilde-Stamm 27. Oktober 2016

Immer am letzten Donnerstag im Monat (ohne Juli) treffen sich die Mitglieder der Gilde Gutenberg zum Stamm. Da sitzen wir in gemütlicher Runde zusammen und fachsimpeln über Gutenberg, über Gott und die Welt und was uns sonst noch bewegt. Das nächste Treffen: Donnerstag, 27. Oktober 2016, ab 18.00 Uhr Ristorante Ciao / Luigi, Weinbergstrasse 26, 8001 Zürich

Interessant für Schrift-Begeisterte: Schweizer Typografen in Paris!

Museum für Gestaltung Zürich Les Suisses de Paris - Grafik und Typografie   Vernissage Donnerstag, 3. November 2016, 19.00 Uhr Ausstellung vom 04.11.2016 - 19.03.2017 Di-So 10-17 Uhr, Mi 10-20 Uhr Schaudepot Toni-Areal, Pfingstweidstr. 96, 8005 Zürich Weitere Infos: www.museum-gestaltung.ch   Auf nach Paris! Diesem Ruf folgten in den 1950er-Jahren viele Schweizer Grafiker und Typografen. Dort erreichten sie oft wichtige Schlüsselpositionen: So Peter Knapp und Jean Widmer bei den Galeries Lafayette oder Adrian Frutiger bei der Schriftgiesserei Deberny & Peigneot. Die Schweizer füllten mit ihrer modernen Ausbildung, die in Paris damals noch fehlte, eine Lücke. Entsprechend engagierten sie sich auch in der Lehre. Im Gegenzug bot ihnen Paris ein internationales Umfeld mit spannenden Aufgaben. Die Ausstellung zeigt Kreationen der wichtigsten Gestalter im Austausch mit ihren Pariser Kollegen und stellt von Schweizern geprägte Designschulen vor. Zu sehen sind Arbeiten in

Aktuell! Samstag, 1. Oktober 2016: Offene Druckwerkstatt

Morgen Samstag, 1. Oktober 2016 - von 14 bis 17 Uhr - empfangen Gesellen der Gilde Gutenberg Besucherinnen und Besucher in ihrer Druckwerkstatt im Keller der Burg Maur am Greifensee.   In anschaulicher Weise erhalten Sie Informationen über die revolutionäre Erfindung des Johannes Gutenberg und den Buchdruck. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und spannende Kontakte.

Offene Druckwerkstatt: Ein Erfolg!

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Während dem "Muurmer Chilbimärt" am Samstag/Sonntag, 3. und 4. September 2016 war die Druckwerkstatt in der Burg Maur offen. Die Marktveranstaltung zog zahlreiches Publikum an. Erfreulicherweise fand eine Vielzahl von Interessierten am Gutenbergschen Kulturgut auch den Weg in die Druckwerkstatt. Dort fanden lebhafte Gespräche statt und wir durften spannende Fragen von Jung und Alt beantworten. Mit Fug und Recht darf man sagen: Gutenberg ist in! Viele moderne Zeitgenossen interessieren sich für die ursprünglichen Anfänge unserer hoch entwickelten Kommunikationsgesellschaft. Zwei Highlights aus diesen Kontakten seien hier in den Fokus gestellt: 1. Ein Mann aus der Wirtschaft interessierte sich speziell für die Werkstatt. Er     organisiert immer wieder Meetings im Raum Zürich für die europaweit     tätigen  Manager einer internationalen Firma. Und - er fände den Besuch in     der Druckwerkstatt für diese Personen eine interessante Bereicherung. Es     wären jeweils zehn

Aktuell: Offene Druckwerkstatt am Samstag und Sonntag, 3. + 4. September 2016

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Rechts in der Burg Maur befindet sich der Eingang zum Burgkeller und zur Druckwerkstatt der Gilde Gutenberg. (Bild: Museen Maur). Am Wochenende vom 3. und 4. September 2016 findet das Spätsommer-Ereignis am Greifensee statt: Der Chilbi-Märt Muur. Rund um die Burg Maur warten zahlreiche Verkaufsstände auf Kundschaft. Zu diesem Anlass öffnet auch die Druckwerkstatt der Gilde Gutenberg ihre Tore und empfängt interessierte Besucherinnen und Besucher. Ausschnitt aus der Druckwerkstatt mit Satzregalen und zwei Druckmaschinen - einem Teller-Druck-Tiegel (Handbetrieb) sowie einem motorisierten Druck-Tiegel. (Bild: Museen Maur). Mitglieder der Gilde Gutenberg sind an diesem Wochenende (jeweils von 14 bis 17 Uhr) bereit zur Information von Frauen, Männern und Kindern, die sich für die revolutionäre Erfindung von Johannes Gutenberg interessieren. Vor Gutenberg wurden Bücher einzeln von Hand geschrieben. Mit der Erfindung der beweglichen und wieder verwendbaren Blei-Lettern durch G

Aktuell! Samstag, 6. August 2016: Offene Druckwerkstatt

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Morgen Samstag, 6. August 2016 - von 14 bis 17 Uhr - empfangen Gesellen der Gilde Gutenberg Besucherinnen und Besucher in ihrer Druckwerkstatt im Keller der Burg Maur am Greifensee. In anschaulicher Weise erhalten Sie Informationen über die revolutionäre Erfindung des Johannes Gutenberg und den Buchdruck. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und spannende Kontakte. Der Kultur-Besuch in der Burg Maur lohnt sich sowieso, weil im Haus weitere kulturelle Kostbarkeiten zu besichtigen sind: Herrliberger-Sammlung Umfasst Druckgrafik und Verlagswerke des Zürcher Kupferstechers und Buchverlegers David Herrliberger (1697 -1777), der als letzter Gerichtsherr von Maur 1749 - 1777 in der Burg residierte, und weitere Erzeugnisse von Zürcher Buchdruck, Buchillustration und Druckgrafik des 16. bis 19. Jahrhunderts. Salomon-Kabinett Gezeigt werden Gemälde und Porträts von Oberst Salomon Landolt (1741 - 1818), dem Gründer des Zürcherischen Jägercorps von Scharfschützen und legendären

Rhinocerus - ein Nachtrag zur Gessner-Ausstellung

Wie unter dem Titel "Drucken wie im 16. Jahrhundert - ein Erfolg" in diesem Blog berichtet, demonstrierte die Gilde Gutenberg mit einer Spindeldruckpresse in der Ausstellung im Landesmuseum, wie zu Zeiten Conrad Gessners im 16. Jahrhundert gedruckt wurde. Alle Besucher erhielten einen frisch hergestellten Einblattdruck mit dem Nashorn aus Gessners Tierbuch (s. unten). Zu diesem Sujet, das eine Schöpfung von Albrecht Dürer ist und Gessner zur Nutzung überlassen wurde, findet sich in der freien Enzyklopädie Wikipedia eine interessante Beschreibung, die wir den Blog-Leserinnen und -Lesern nicht vorenthalten möchten: "Rhinocerus ist der Titel eines grafischen Werkes von Albrecht Dürer aus dem Jahre 1515. Der Holzschnitt stellt ein aus Indien stammendes Panzernashorn dar, das 1515 nach Lissabon gelangt war und von dort noch im selben Jahr auf die Reise nach Rom geschickt wurde, wo es 1516 ausgestopft ankam. Dürer hatte das Nashorn selbst nie gesehen; der Holzschnitt basie

Samstag, 2. Juli 2016: Offene Druckwerkstatt

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Wie immer am 1. Samstag des Monats, sind am nächsten Samstag, 2. Juli 2016, von 14 bis 17 Uhr Mitglieder der Gilde Gutenberg präsent, um interessierte Besucherinnen und Besucher in der Druckwerkstatt im Keller der Burg Maur zu empfangen.  Die Museen Burg Maur am Greifensee umfassen die David-Herrliberger-Sammlung, das Salomon-Kabinett, die Kunstkammer sowie die Buchdruckwerkstatt Gilde Gutenberg und eine Kupferstecher-Werkstatt. In der Druckwerkstatt sind neben Bleisatzschriften als Prunkstück ein Drucktiegel aus dem Jahr 1895 und eine Kupferdruckpresse sowie die dazu gehörenden Werkzeuge zu sehen. Gilde-Mitglieder demonstrieren interessierten Besucherinnen und Besuchern Handsatz und Buchdruck wie zu Gutenbergs Zeiten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!    

Drucken wie im 16. Jahrhundert - ein Erfolg!

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Nun ist sie also vorbei, die Ausstellung zum 500. Geburtstag des Zürcher Universalgelehrten Conrad Gessner, die von Mitte März 2016 bis zum 19. Juni 2016 im Landesmuseum stattfand. Universalgelehrter Conrad Gessner war ein vielseitig tätiger Gelehrter, Fachleute urteilen, er sei einer der bedeutendsten der Schweiz. In seiner Arbeit stufte er eigene Naturbeobachtungen höher ein, als überlieferte Erkenntnisse. Gessner hatte auch ein überdurchschnittliches Zeichentalent, deshalb war er nicht darauf angewiesen, für seine Buchillustrationen professionelle Künstler zu beauftragen. Diese Qualität der Darstellung in seinen Veröffentlichungen unterschied ihn von seinen Fachkollegen. Dennoch verwendete er verschiedentlich auch Zeichnungen von anderen Künstlern, wie z.B. das von Albrecht Dürer gezeichnete Nashorn in Gessners „Thierbuch“.   Jede Besucherin, jeder Besucher erhielt einen individuell auf der Spindeldruckpresse angefertigten Einblattdruck mit dem Nashorn aus Gessners "

Aktuell: Der Gilde-Stamm 30. Juni 2016

Immer am letzten Donnerstag im Monat (ohne Juli) treffen sich die Mitglieder der Gilde Gutenberg zum Stamm. Da sitzen wir in gemütlicher Runde zusammen und fachsimpeln über Gutenberg, über Gott und die Welt und was uns sonst noch bewegt. Das nächste Treffen: Donnerstag, 30. Juni 2016, ab 18.00 Uhr Ristorante Ciao / Luigi, Weinbergstrasse 26, 8001 Zürich

Christoph Froschauer - Homage an den ersten Zürcher Drucker

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Hans Rüegger (1465 bis 1517) war im damaligen Zürich Pflastersteinsetzer und Brunnenmeister. Ab 1503 engagierte er sich aber auch im Druckergewerbe, indem er gelernte Drucker anstellte, die für ihn eine Druckerei führten. Ein Bayer kommt nach Zürich Im Jahr 1515 stellte er Christoph Froschauer (1490 bis 1564) ein, der für ihn im Niederdorf eine Druckerei betrieb . Froschauer stammte aus dem bayrischen Altötting und erlernte das Druckereihandwerk in Augsburg. Er war tüchtig und baute Hans Rüeggers Druckerei zu einer beachteten Offizin aus. Nach dem Tod Hans Rüeggers übernahm er den  Betrieb und heiratete 1517 dessen Witwe. 1519 erhielt Froschauer des Stadtzürcher Bürgerrecht.  Portrait von Christoph Froschauer (1490 bis 1564). Wandgemälde am Orell Füssli Hauptsitz in Zürich-Wiedikon. Die Firma  Orell Füssli führt ihre Anfänge auf die Druckerei von Christoph Froschauer zurück. Erfolgreicher Drucker Auch im 16. Jahrhundert gab es Beispiele von erfolgreicher Karriereplanun

4. Juni 2016: Offene Druckwerkstatt

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Wie immer am 1. Samstag im Monat, sind am kommenden 4. Juni 2016 Mitglieder der Gilde Gutenberg vor Ort, um interessierte Besucherinnen und Besucher in der Druckwerkstatt im Keller der Burg Maur zu empfangen. Gelernte Setzer und Drucker informieren in der Druckwerkstatt über die Geheimnisse der schwarzen Kunst. Die Besucher erhalten Informationen über die revolutionäre Erfindung von Johannes Gutenberg - die beweglichen und wieder verwendbaren Blei-Buchstaben. "Mehr als das Gold hat das Blei die Welt verändert. Und mehr als das Blei in der Flinte das Blei im Setzkasten."               Georg Christoph Lichtenberg Und wie recht er hatte, der Herr Lichtenberg. Mit der Erfindung Gutenbergs war Information nicht länger ein Privileg von Oberschichten, immer breitere Bevölkerungsschichten konnten sich das grosse Wissen aneignen. Im Zeitalter von Smartphone und Internet bietet der Besuch in der Druckwerkstatt auf anschauliche Weise spannende Fakten und Hinweise zu den früh

Aktuell: Der Gilde-Stamm

Immer am letzten Donnerstag im Monat treffen sich die Mitglieder der Gilde Gutenberg zum Stamm. Da sitzen wir in gemütlicher Runde zusammen und fachsimpeln über Gutenberg, über Gott und die Welt und was uns sonst noch bewegt. Das nächste Treffen: Donnerstag, 26. Mai 2016, ab 18.00 Uhr Ristorante Ciao / Luigi, Weinbergstrasse 26, 8001 Zürich

Gelebte Geschichte

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Die Gilde Gutenberg Zürich setzt sich seit ihrer Gründung vor 20 Jahren zum Ziel, die Erfindung von Johannes Gutenberg und die Kenntnisse der Schwarzen Kunst zu erhalten und weiter zu geben. In der aktuellen Conrad Gessner-Ausstellung im Landesmuseum nutzen die Gildeaner die Gelegenheit, den frühen Buchdruck aus dem 16. Jahrhundert lebendig zu demonstrieren. Mit einer originalgetreu nachgebauten Spindeldruckpresse aus dem Besitz der Gutenberg Werkstatt Reitnau von Bruno Altherr zeigen die Gesellen der Gilde, wie die vielfältigen Werke von Conrad Gessner seinerzeit gedruckt wurden. Diese Vorführungen finden bei den zahlreichen Besuchern aus der Schweiz und aus aller Herren Ländern sehr grossen Anklang.  Walter Hauri überträgt mit der Walze die Druckfarbe auf den Druckstock. Max Schickli legt das Papier ein...  ... und erzeugt den Druck durch das Drehen der Spindel. (Bilder Bruno Sidler)

Erfolg im Landesmuseum

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Der Zürcher Universalgelehrte Conrad Gessner (1516 - 1685) war ein fleissiger Verfasser von wissenschaftlichen Werken. Die meisten davon wurden in der Offizin des Zürcher Druckers Christoph Froschauer (ca. 1490 - 1564) gedruckt. Seit Mitte März 2016 zeigt die Gilde Gutenberg im Rahmen der Conrad Gessner-Ausstellung im Landesmuseum, wie zu Zeiten Gessners im 16. Jahrhundert gedruckt wurde. An folgenden zusätzlichen Daten sind die Schwarzkünstler im Landesmuseum präsent und zeigen, wie mit der Spindeldruckpresse gedruckt wird: Sonntag, 29. Mai 2016 Sonntag, 05. Juni 2016 Sonntag, 12. Juni 2016 Sonntag, 19. Juni 2016 Jeweils von 11.00 bis 16.00 Uhr.  Gildeaner François Haeberli informiert Besucher über die Spindeldruckpresse (Bild Bruno Sidler) 

Aktuell: Samstag, 7. Mai 2016 - offene Druckwerkstatt

An diesem Samstag feiern die Mühle und die Museen Maur am Greifensee den schweizerischen Mühlentag. Im Rahmen dieses Anlasses öffnet die Gilde Gutenberg die Türen ihrer Druckwerkstatt in der Burg Maur. Gelernte ehemalige Schriftsetzer empfangen Besucherinnen und Besucher und informieren über die revolutionäre Erfindung von Johannes Gutenberg. Sie Lernen die Geschichte der beweglichen, wieder verwendbaren Bleibuchstaben und die Frühzeit des Buchdrucks kennen. Lassen Sie sich einen Einblick in ein spannendes Stück Kulturgeschichte nicht entgehen! Wir freuen uns auf ein Treffen am 7. Mai 2016 in der Druckwerkstatt   der Burg Maur. Gott grüss die Kunst - Gilde Gutenberg   Zürich

Attraktion im Landesmuseum Zürich

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In diesem Jahr wurde die Gilde Gutenberg zur Teilnahme an einem   besonderen Anlass eingeladen. Im Rahmen der Conrad-Gessner-Ausstellung im Landesmuseum dürfen wir mit Bleisatz und einer nachgebauten Spindeldruckpresse den Besuchern zeigen, wie der Zürcher Drucker Christoph Froschauer die Werke Conrad Gessners setzte und druckte. Der Drucker an der Spindeldruckpresse aus der Zeit um 1550. © Schweizerisches Nationalmuseum Wir zeigen Ihnen, wie eine Druckerwerkstatt im 16. Jahrhundert funktionierte. Schauen Sie uns beim Hantieren mit Lettern und an der Spindeldruckpresse zu. An folgenden Daten sind wir an der Gessner-Ausstellung im Landesmuseum präsent: Sonntag 08. Mai 2016 Sonntag, 22. Mai 2016 Sonntag, 19. Juni 2016 jeweils 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr.  Der Drucker legt das Papier ein. © Schweizerisches Nationalmuseum     Der Druck mit dosierter Muskelkraft. © Schweizerisches Nationalmuseum

Eine Hommage an Gutenberg

Die Gilde Gutenberg ist ein Verein von Schriftsetzern und Buchdruckern aus der guten alten Bleisatzzeit. Die Gilde hat zum Ziel, Bemühungen zu fördern, die zur Erhaltung der Kenntnisse und Fertigkeiten der traditionellen Berufe der Buchdruckkunst Gutenbergs beitragen. Die Gilde betreibt eine Druckwerkstatt in den Museen Burg Maur am Greifensee, in der wir an jedem 1. Samstag im Monat jeweils 14 bis 17 Uhr interessierte Besucher empfangen und informieren. Zum regelmässigen Tätigkeitsprogramm der Gilde gehören: Information von Einzelpersonen, Gruppen (auch Schüler) über Bleisatz und Buchdruck. Information mit praktischer Demonstration zur Handhabung des Bleisatzes für Polygrafen-Lehrlinge an der Gewerbeschule Zürich Organisation und Durchführung von traditionellen Gautschfeiern nach Lehrabschluss. Teilnahme an Veranstaltungen, bei denen wir unser Handwerk präsentieren können. In der Edition Gutenberg geben wir bibliophile Drucke und Publikationen heraus. Jährlich erscheint bei u