Donnerstag, 29. Dezember 2016

Eine Reise in den Süden

 
Eine Schar gut gelaunter Gildeaner machte sich am 7. Oktober 2016 auf die Reise in den Süden: Ziel war Mendrisio, unser Standort während der dreitägigen Reise.

Mendrisio als Reiseziel ergab sich aus dem Umstand, dass dort Gilde-Freund Josef Weiss zu Hause ist und sein Atelier für handgemachte Bücher von A-Z betreibt.

Der 1. Tag
galt denn  auch dem Besuch von Josef Weiss' Atelier, wo wir mit vielfältigen Anschauungsobjekten und spannenden Gesprächen Einblick erhielten in das kreative Schaffen von Buchkünstler Josef Weiss, der mit grosser Leidenschaft das traditionelle Handwerk von Bleisatz, Buchdruck und Buchbinderei pflegt und so in einer modernen und hektischen Zeit qualitativ hoch stehende Druckerzeugnisse schafft.

Atelier Josef Weiss         Handsatz
                                        Handpressendruck
                                        Handeinband



Josef Weiss erzählt dem aufmerksamen Publikum Geschichten zu seinen wertvollen Buch-Kunstwerken. (Bild: Richard Keller/Columbian)
 



Josef Weiss betont Details, die ein Buch-Kunstwerk ausmachen.
(Bild: François Haeberli/Didot)
 
Grotto "Bundi" in Mendrisio: Warten auf Coniglio, Polenta und Merlot aus dem Tassli. Mmh!
(Bild: Jakob Meyer/Compo)


 
Der 2. Tag
war bestimmt durch den Ausflug mit dem Bus nach Ascona und den Besuch im "Centro del bel libro", der berühmten Buchbinderschule mit internationaler Ausstrahlung. Das Zentrum bietet Handbuchbindern, Grafikern, Restauratoren und Interessenten mit entsprechenden Qualifikationen ein anspruchsvolles Forum kreativer Auseinandersetzung in technischer wie in gestalterischer Hinsicht. Bei der kompetenten Führung durch Frau Suzanne Schmollgruber erfuhren wir viel Wissenswertes zum traditionellen Handwerk des Buchbindens.



Suzanne Schmollgruber demonstriert die Kunst des Papierfaltens.
(Bild Jakob Meyer/Compo)
 
Leder: Das Rohmaterial für edle Buch-Einbände.
(Bild: François Haeberli/Didot)


Suzanne Schmollgruber erklärt die einzelnen Arbeitsschritte bei der Anfertigung eines kunstvollen Leder-Einbands. (Bild: François Haeberli/Didot)

Von Ascona führte unsere Reise zurück an die Gestade des Lago di Lugano nach Pazzallo am Abhang des Monte San Salvatore. Diese bis 2004 selbständige Gemeinde ist heute ein Quartier der Stadt Lugano. Diesen schönen Ort besuchten wir auf Einladung von Gilde-Freund Italienne/Peter Büchi, der hier sein Feriendomizil hat. Beim Apéro und anschliessend beim Nachtessen im Grotto "Pazzallo" bot sich die Gelegenheit zum lockeren Gedankenaustausch und zum Geniessen des Ambiente ticinesi.


Die tapferen Aufsteiger wurden auf dem höchsten Punkt des San Salvatore mit einem grandiosen Weitblick belohnt. (Bild: Jakob Meyer/Compo)
 
Gemüticher Apéro in Pazzallo bei Gilde-Freund Italienne. (Bild: Richard Keller/Columbian)
 
 
Der 3. Tag
begann mit einem Besuch im "Museo Vincenzo Vela" in Ligornetto bei Mendrisio.
Vincenzo Vela war ein wichtiger europäischer Bildhauer des 19. Jahrhunderts mit Tessiner Wurzeln.
Dieser Museumsbesuch war denn auch der Abschluss unserer wunderschönen, erlebnis- und genussreichen Tessinreise.
Ciao Ticino - wir kommen wieder!

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