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Mittwoch, 9. Mai 2018

Nächster Gilde-Stamm: Donnerstag, 31. Mai 2018


Immer am letzten Donnerstag im Monat (ohne Juli) treffen sich die Mitglieder der Gilde Gutenberg zum Stamm. Da sitzen wir in gemütlicher Runde zusammen und fachsimpeln über Gutenberg, über Gott und die Welt und was uns sonst noch bewegt.


Ein bisschen Italianita in Zürich: Im Ristorante Ciao treffen wir uns zum monatlichen Stamm.

Das nächste Treffen:
Donnerstag, 31. Mai 2018, ab 18.00 Uhr:
Ristorante Ciao/Luigi, Weinbergstr. 26, 8001 Zürich

Dienstag, 8. Mai 2018

Offene Druckwerkstatt: Samstag, 2. Juni 2018


Auch im Jahr 2018 führt die Gilde Gutenberg die Tradition der Offenen Druckwerkstatt weiter. Immer am 1. Samstag im Monat sind Gäste herzlich willkommen!
Am Samstag, 2. Juni 2018, von 14 bis 17 Uhr sind Mitglieder der Gilde Gutenberg vor Ort in der Burg Maur und demonstrieren den interessierten Besucherinnen und Besuchern den Umgang mit Bleisatz und Buchdruck.

Wir freuen uns auf ein zahlreiches und neugieriges Publikum.

Mittwoch, 28. Februar 2018

Generalversammlung 2018

Die Generalversammlung der Gilde Gutenberg findet am
 
Donnerstag, 22. März 2018, ab 18.00 Uhr, statt
 
im Restaurant Ciao, Weinbergstrasse 26, 8000 Zürich,
 
anschliessend Nachtessen und gemütliches Beisammensein.

Sonntag, 4. Februar 2018

Hut (schappo!) ab vor freiwilligen Helfern!

Freiwilliges Engagement im Alltag wird anerkannt und unterstützt. Das geschieht auch in Basel, wo der Kanton seit 2004 zweimal jährlich den Prix schappo an Gruppen und Vereine verleiht, die sich freiwillig für andere engagieren.

Im November 2017 wurde die Papiermühle Basel mit dem 39. Prix schappo geehrt.

Die Basler Papiermühle wurde mit dem Prix schappo ausgezeichnet. Mit von der Partie in der dortigen Freiwilligenarbeit ist auch Gilde-Gutenberg-Mitglied Mike Dodson. (Bild: zvg)

Ein  Helfer mit regelmässigen Einsätzen in der Papiermühle Basel ist Gilde-Mitglied Mike Dodson. Als Mister Monotype* hält Mike in zahlreichen freiwilligen Stunden die Montype- Anlage der Papiermühle Basel in Schuss.

* Zu Monotype schreibt Wikipedia: Die Setzmaschine Monotype wurde 1897 vom amerikanischen Ingenieur Tolbert Lanston erfunden. Anders als bei der Linotype-Setzmaschine sind die Arbeitsgänge Setzen und Giessen nicht in einer Maschine vereint. Der Setzer sitzt am sogenannten Taster, einer mechanischen Tastatur, deren Eingaben auf einem Lochstreifen gespeichert werden. Getrennt davon, wird der Lochstreifen in die Giessmaschine eingegeben , die einzelne Lettern giesst, die gleichwohl zu einer Zeile gereiht und fertig ausgeschlossen die Maschine verlassen, so dass die Zeilen zu Druckstöcken zusammengestellt werden können. (Quelle Wikipedia).

Die Mit-Gesellen der Gilde Gutenberg freuen sich und gratulieren Mike Dodson zu der im Team erlangten Auszeichnung. Das ist wertvoll für unsere gemeinsamen Bemühungen, die Erinnerung an die Wurzeln und die Entwicklung der Buchdruckerkunst auch in unserem hyper-digitalen Zeitalter von PC, Handy, Tablet,  & Co. in lebendiger Erinnerung zu behalten.

Druckwerkstatt als Neujahrskarten-Sujet

Die Druckwerkstatt in der Burg Maur am Greifensee ist für die Öffentlichkeit zugänglich zur Information über die Entwicklung der Buchdruckerkunst. Im Museum wird informiert über die Geschichte und die wichtigsten Stationen bei der Handhabung  von Bleisatz und Buchdruck, seit der genialen Erfindung von Johannes Gutenberg bis in die heutige Zeit.

Eine findige Firma ist nun auf die Idee gekommen, die historische Kulisse der Druckwerkstatt für Ihre Neujahrskarte zu verwenden.

Mitarbeitende der Firma Rigips posieren in der Druckwerkstatt Maur und übermitteln ihren Kunden die besten Wünsche zum neuen Jahr. (Bild: Rigips)
Die Firma Rigips verbrachte anfangs November 2017 einige Stunden in der Druckwerkstatt der Gilde Gutenberg, um Fotoaufnahmen zu machen. Mitarbeitende in historischer Kleidung posierten für das Bildsujet der Firmen-Neujahrskarte 2018.

Wir hoffen, dass die Karte gut angekommen ist und die überbrachten guten Wünsche auch in Erfüllung gehen. Wir finden dies eine gute Idee, die Gilde Gutenberg ist offen und hilft gerne bei der Umsetzung ähnlicher Ideen.

Freitag, 27. Oktober 2017

Wer kennt den Abrogans?

Abrogans oder Abrogans deutsch oder Codex Abrogans
wird ein lateinisch-althochdeutsches Glossar bezeichnet, dessen in der Stiftsbibliothek St. Gallen aufbewahrte Abschrift (Codex Sangallensis 911) als das älteste erhaltene Buch in deutscher Sprache gilt.
Das Glossar enthält ungefähr 3'670 althochdeutsche Wörter in über 14'600 Belegen und ist damit eine wertvolle Quelle für die Kenntnis der ältesten oberdeutschen Sprache. Es wurde von der germanistischen Forschung nach seinem ersten Eintrag benannt: Abrogans = dheomodi (bescheiden, demütig).
Erste Seite des St. Galler Codex Abrogans (Stiftsbibl., cod. 911). Überschrift: INCIPIUNT CLOSAS EX VETERE TESTAMENTO ("Hier beginnen die Glossen aus dem Alten Testament"). Quelle: Wikipedia

Den Abrogans ins 21. Jahrhundert geholt - Franz Hohler sei Dank

Ganz ehrlich, dem Verfasser dieses Blogs war der Abrogans nicht bekannt. Bis ihm beim Stöbern in einer Buchhandlung das neue Buch des in Zürich-Örlikon lebenden Schriftstellers Franz Hohler mit dem unscheinbaren Titel "Das Päckchen" in die Hand fiel. Das Schnuppern überzeugte, das Buch musste gekauft werden. Das Buch ist voller Spannung, obschon es mit der Schilderung des in geregelten Bahnen verlaufenden Lebens des Bibliothekars Ernst beginnt. Mit der Ruhe von Ernst ist es vorbei, als ihn einesTages der Hilferuf einer unbekannten Frau erreicht - sie vertraut ihm ein Päckchen an, das eine verschollene Handschrift aus dem 8. Jahrhundert enthält. Doch warum gelangt das Buch auf seinem Weg durch die Jahrhunderte ausgerechnet zum Bibliothekar Ernst - der übrigens in der Zentralbibliothek Zürich arbeitet? Und wer interessiert sich noch dafür - und warum? Aus dem unauffälligen Bibliothekar wird ein Detektiv, der auch vor ungewöhnlichen Methoden nicht zurückschreckt, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen. (Quelle: Luchterhand).

Franz Hohler / "Das Päckchen", Roman, 222 Seiten, geb. / Luchterhand

Dem Autor ist ein von A - Z spannendes Buch gelungen, in dem er im 21. Jahrhundert eine neugierig machende Geschichte um das älteste Buch in deutscher Sprache erzählt.